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Die fabelhafte Welt der Fotoautomaten

Vor der Moritzbastei in Leipzig gibt es einen Fotoautomaten. Ein handfestes Selfie rutscht nach ein paar Minuten in den kleinen Ausgabeschlitz der Maschine und die ungeschönte, filterlose Wahrheit tritt zutage. Hm, so sieht das Ergebnis also aus. Irgendwie na ja. Der Hals hat es nicht mehr aufs Bild geschafft, dafür ist über dem Kopf noch eine Handbreit Spielraum. Geht schon. Nimm es mit, und am besten mit Humor.

Fotoautomaten sind Kult und ein Platz für Spaßvögel. Was für eine Freude, sich mit Gleichgesinnten auf den kleinen Hocker zu quetschen und in der Kabine mal ordentlich herumzualbern. Grimassen schneiden, Zähne und Zunge zeigen, Kussmund formen, mal ausgiebig schielen, die Stirn runzeln und in Falten ziehen, das Victory-Zeichen oder Handherzen machen – alles ist erlaubt. Zumindest fast. Die kleinen Aufnahmen üben einen besonderen Reiz aus, vielleicht weil sie zwar ein gestelltes, aber gleichzeitig authentisches Bild zeichnen – der Spaß ist echt. Also, nüscht wie los, Vorhang zu, Faxen machen und Grimassen schneiden. Funktioniert übrigens auch wunderbar mit Kindern. 😜

Hier findet man Fotoautomaten in Leipzig, außerdem im Westwerk auf der Karl-Heine-Straße.

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„Jaaa! Da war ich schon mal.“

„Das ist aber schön gemalt!“, rief ein Mädchen, als wir den Kindern in der letzten Woche während unserer Lesungen Illustrationen aus Pauls Buch zeigten. Ein tolles Kompliment, und aus Kindermund vor allem ein ehrliches. 😉 „Das kenn ich, da war ich schon!“, riefen andere und meinten damit die Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park und den Wackelturm im Leipziger Rosental. Bei der Zeichnung vom Völkerschlachtdenkmal und der Frage, was das denn sein könnte, gingen fast alle Arme nach oben und die Kinder erzählten uns ganz begeistert, dass sie das große Denkmal schon oft gesehen oder besucht haben oder auch in der Nähe wohnen. Manche wussten sogar, wie das Wasserbecken davor genannt wird (See der Tränen). Es ist erstaunlich, wie viel die Kinder beitragen können. Was es in der Stadt, in der man lebt, zu entdecken gibt, spielt anscheinend eine große Rolle in den Familien.

„Kennt ihr die hier?“, wollten wir wissen und haben dabei das Bild von der Löffelfamilie gezeigt. „Jaaa!“, schallte es durch den Raum. Jeder konnte etwas erzählen. „Die bewegen ihre Arme“ oder „essen was.“ Und: „Da sind wir schon vorbeigefahren!“

Es macht so viel Spaß zu sehen, wie die Augen der kleinen Zuhörer anfangen zu leuchten, wenn sie die Orte, die Paul bei seinen Abenteuern besucht, wiedererkennen. „Der Wasserspielplatz hat ein großes Klettergerüst und ein Baumhaus!“ Genau. Und beim Musikpavillon im Clara-Park gibt’s tolles Eis. Aber das wissen die kleinen Stadtentdecker natürlich längst. 😉

Schreibt uns! Wir kommen gern in die Kitas und Grundschulen und plaudern mit den Kindern über Leipzig, stellen Herrn Pinselflitzer vor oder basteln zusammen einen „Tarnlistmann“ aus den Schätzen, die sich in Connewitz und der Südvorstadt finden lassen.

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Tarnlistmann

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Nach der Buchvorstellung und unserem Plausch über Leipzig werden fleißig Ausmalbilder bearbeitet. 🙂

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Hier könnt ihr das Buch bestellen oder über den be.bra verlag