Sonnenzeit

Sie zählt, und zählt, und zählt die heiteren Stunden nur – die Sonnenuhr nahe der Dahlienterrasse im Clara-Zetkin-Park. Diesen Sommer hat sie jede Menge zu tun und uhrwerkelt unentwegt vor sich.

Conny Lachsack und Herr Pinselflitzer standen nur für ein sekundenschnelles Foto zur Verfügung. Im Schatten, auf einer Bank nahmen sie sich dann ein paar Minuten, um beim Verstreichen der Zeit zuzuschauen.

Die gusseiserne Sonnenuhr steht übrigens schon seit 1955 im Clara-Park und wurde 2011 nach Zerstörung erneuert.

Sonnenuhr_Sommer_Paul_in_leipzig

Von vergangenen Zeiten und Geistes Gegenwart

Die Nacht zu entdecken, ist eigentlich ganz einfach. Man schiebt die große schwere Decke zur Seite und blickt ins Dunkel. Es sei denn, man hat sich eine der Taschenlampen mitgenommen, die vor dem schwarzen Vorhang zu finden sind. Dann wird der Blick in die Nacht zur Entdeckungsreise. Hat man genug von der Dunkelheit, kehrt man einfach um, der Vorhang wird zur Tagesdecke und schon steht man wieder im Hier und Jetzt.

Im Unikatum dreht sich derzeit alles um die (Uhr)-Zeit. Im Erdgeschoss des Kindermuseums in Leipzig-Plagwitz werden kleine und größere Entdecker auf einen Spaziergang durch Zeit und Zeiten eingeladen. „Ach du liebe Zeit!“ heißt die Ausstellung, in der alles Mögliche zum Thema ideenreich in Szene gesetzt ist.

„Schau mal, Herr Pinselflitzer, endlich können wir mal mit dem Zeitgeist sprechen!“, Conny Lachsack, die Jutebeutelratte aus Connewitz, ist ganz aus dem Häuschen. „Was wird man am Telefon hören?“ „Irgendwas Geistreiches natürlich“, ist sich Herr Pinselflitzer sicher.

Ach du liebe Zeit_Unikatum_willkommen in leipzig paul

Zeitgeist_Unikatum_Kindermuseum_Willkommen in Leipzig Paul

ein Telefon für geistreiche Gespräche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Hauptsache wir schaffen hier auch alles, es gibt ja eine Menge zu sehen.“ Doch darum braucht sich Conny keine Sorgen zu machen, schließlich kann man sich eine ordentliche Portion Zeitgefühl abholen.

Zeitgefuehl_unikatum_willkommen in Leipzig Paul

Im „Garten der Zeit“ duftet es nach Zeitvertreib im Grünen, und es geht um die Langeweile, auf die man manchmal trifft, wenn man seine Zeit mit Nichtstun verbringt und denkt: Das dauert ja ewig!

Garten der Zeit_Unikatum_willkommen_in_leipzig_Paul

Langeweile_Unikatum_willkommen in leipzig paul

Und manche Momente, von denen man sich wünscht, sie würden ewig dauern, sind im nächsten Augenblick schon wieder vorbei.

der Augenblick_Unikatum_Willkommen in leipzig paul

Um wirklich gute Zeiten geht es im hinteren Raum, in dem das Thema „Liebe“ eine Rolle spielt. Hier finden die Vorbereitungen für die Wanderausstellung „Liebe, Liebe“ statt. Dazu gehört auch ein Liebesgeschichtenwettbewerb, an dem man unter www.liebe-liebe.de übrigens noch bis zum 31. März 2018 teilnehmen kann.

Liebesgeschichten_Unikatum_Willkommen in Leipzig Paul

„Was ist das für ein komischer roter Strick, Herr Pinselflitzer?“ „Ich weiß nicht, Conny, vielleicht der rote Faden, der in letzter Zeit gar nicht so gut wusste, wo es langgeht. Oder jemand hat ihn verloren und nun spinnt er sich selbst etwas zusammen…“ Was auch immer es ist, es gehört zur Ausstellung im Obergeschoss, zum „Königreich der Phantasie“.

der rote Faden_Unikatum_Willkommen in Leipzig Paul

Gut getarnt, oder besser gut gegarnt

„Jetzt hab ich aber Hunger“, stellt Herr Pinselflitzer fest und will sich fast schon auf den Weg zum neuen Museumscafé Götz machen, als er die ICH-Landkarte entdeckt. Und endlich kann er mal aufmalen, was ihn jeden Tag heimsucht und manchmal nicht schlafen lässt – seinen großen Appetit auf Nusskuchen.

Ich-Landkarte_Unikatum_willkommen in Leipzig Paul

Das Unikatum-Kindermuseum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ihr findet es in der Zschocherschen Straße 26. Es ist von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

zauberhafte Illustrationen

„Bunt“ hieß die Ausstellung, und so wunderbar farbenfroh, fröhlich und musikalisch ging es zu gestern zur Finissage von Anemone Kloos in der Kinder- und JugendKulturWerkstatt Jojo in der Riebeckstraße 51a.

Anemone hat die Bilder in „Willkommen in Leipzig, Paul!“ gezeichnet und somit auch Herrn Pinselflitzer und Conny Lachsack, die Jutebeutelratte aus Connewitz zum Leben erweckt. Zauberhafte Illustrationen gab es zu bestaunen. Eine Auswahl ihrer Arbeiten findet man auch hier: www.anemonekloos.de

Anemone_KLoos_Ausstellung

Klein-Paris oder Klein-Ägypten?

Herr Pinselflitzer ist auf Abenteuerreise durch Leipzig. Im Stadtteil Connewitz hat er ein paar Straßen unsicher gemacht, jetzt möchte er nicht mehr nur was erleben, sondern auch etwas lernen über die Stadt. Also, wohin führt ihn sein nächster Weg? In die Uni natürlich. Er macht sich auf zum Neuen Augusteum, dem Hauptgebäude der Universität Leipzig. Das befindet sich am Augustusplatz und entstand von 2007 bis 2012. Im Innenbereich trifft er auch gleich auf drei kluge Köpfe, die an der Uni Leipzig studiert haben: Johann Wolfgang von Goethe, Gotthold Ephraim Lessing und Gottfried Wilhelm Leibniz. Hm, Leibniz, überlegt er, war das nicht der mit dem Keks? Für ihn hat Herr Pinselflitzer sogar einen dabei. So richtig sehr freut sich der Gottfried zwar gar nicht darüber, nett ist er irgendwie trotzdem, und er kann prima zuhören.

Leibniz

Nach einem Besuch des Paulinums, der Universitätskirche mit Aula und Andachtsraum neben dem Neuen Augusteum, lässt er sich von der wunderschönen Gedächtniskirche in Leipzig-Schönefeld berichten. Also, auf in den Stadtteil Schönefeld. Was er hier nun absolut nicht erwartet hatte, ist eine Pyramide! Faszinierend. Wie kommt die denn hier her? Die Rittergutsbesitzerin Clara Hedwig von Eberstein ließ sie 1883 für sich und ihre Familie als Grabstätte errichten. Man kann sogar in den Innenraum. In der Gruft ist es so dunkel, dass der Pinselflitzer kaum die Pfote vor Augen erkennt.

Pyramide

Also schnell zurück in die Sonne. Ein Ausflug ins Blaue hinein wäre toll, zum Beispiel auf den Rosentalturm im nördlichen Auwald. Wie romantisch!🌹Und das, obwohl seine Entstehung alles andere war als das. Der 20 Meter hohe Scherbelberg wuchs nämlich von 1887 bis 1896 durch die Aufschüttung von Hausmüll. Aber was hat der Turm dann mit Rosen zu tun? Vielleicht trifft man hier oben jemanden, dem man gerne eine schenken möchte? Also hat der Pinselflitzer ziemlich hohe Erwartungen und eine rote Rose dabei, als er die 104 Stufen bis nach oben klettert. Eine wunderbare Aussicht bekommt man hier, keine Frage. Leider ist nur weit und breit niemand zu sehen, der die ganze Romantik mit ihm teilen könnte. Ein Freundin an meiner Seite, denkt Herr Pinselflitzer, wie schön wäre das. 💞

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Willkommen in Leipzig, Paul!

 

Herr Pinselflitzer bricht auf ins nächste Abenteuer

Manchmal wird es den Kinderbuchfiguren zu bunt. Dann kommen sie aus ihren Geschichten gehüpft und stehen plötzlich vor einem. „Auf ins nächste Abenteuer!“, ruft Herr Pinselflitzer und springt von der Bank. Er rennt über den Wasserspielplatz im Clara-Zetkin-Park, vorbei an der Sonnenuhr und der Dahlienterrasse. Dann bleibt er kurz stehen und merkt, dass er vor Aufregung die Orientierung verloren hat. Richtung Johannapark muss ich, denkt er, und dann in die Innenstadt.

Er flitzt am Rathaus vorbei und steht schon bald mitten auf dem Augustusplatz. Ein riesiges Gebäude türmt sich vor ihm auf – das City-Hochhaus oder auch Weisheitszahn oder Uniriese genannt. Mit Antennenträger ist es 155,4 Meter hoch und hat 34 Etagen. Der Pinselflitzer steigt in den Fahrstuhl und fährt in die 29. Etage. Ein Treppenhaus gibt es auch mit 746 Treppenstufen. Das darf aber normalerweise nur von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr genutzt werden, wie die nette Frau am Empfang erklärt. Ist nicht schlimm, denkt sich der Pinselflitzer. 😉

In der 31. Etage befindet sich die Aussichtsplattform. Erst mal einen Überblick verschaffen. Und dann rein ins Vergnügen!

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Blick vom Leipziger Uniriesen

So eine Suche nach dem Abenteuer ist ganz schön anstrengend, erst zu später Stunde ist endlich Zeit für einen kleinen Snack. Den holt er sich in Leipzig-Connewitz im kultigen Rewe am Connewitzer Kreuz.

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Leipzig-Connewitz

Hat der Glücksbringer wirklich Glück?

Wie bringt ein Glücksbringer eigentlich Glück? Und worin bringt er es? Paul denkt an Papas „Tarnlistmann“, den er zusammen mit Conny Lachsack, der Jutebeutelratte aus Connewitz, gebastelt hat. Pauls Papa ist vor kurzem weit verreist und Paul wollte ihm unbedingt etwas mitgeben, das ihn beschützt.

Hoffentlich funktioniert das auch, überlegt Paul. „Conny, sag mal, wo versteckt sich denn das Glück in unserem Tarnlistmann? „Gute Frage“, antwortet Conny. „Ich weiß auch nicht. Vielleicht trägt er es in seinem Kopf. Für den Kopf haben wir beim Basteln einen Kiefernzapfen genommen, weißt du noch? Und so ein Kiefernzapfen ist verholzt.“

Tarnlistmann_Willkommen_in_leipzig_paul_klein

„Also hat er einen Holzkopf?“ fragt Paul. „Ja, das kann man so sagen. Aber wenn jeder seines Glückes Schmied ist, wie es heißt, dann kann in einem Holzkopf nicht das Glück sein. Auch wenn man darauf klopft.“ „Wieso nicht?“, will Paul wissen. „Weil man Holz nicht schmieden kann, ist doch logisch.“ „Dann hat er das Glück vielleicht in seinem Körper gebunkert – der ist aus einer Graffiti-Spraydose, also aus Metall. Und vielleicht entweicht jeden Tag ein bisschen daraus und so macht mein Papa seine Reise die ganze Zeit in einer bunten Wolke aus Glück“, freut sich Paul.

„Die Graffiti-Dose, die wir für das Tarnlistmännchen genommen haben, war leer.“ „Das stimmt“, sagt Paul traurig. „Badewannenstöpsel, Kronkorken und Sternanstecker können es aber auch nicht sein. Worin sollen die denn das Glück bringen?“

„Der Tarnlistmann beschützt deinen Papa“, meint Conny. „Und weiß du, warum? Weil du ihn gebastelt hast. Wenn dein Papa ihn anschaut, dann denkt er an dich und ist glücklich und passt auf sich auf. Ein bisschen Glück braucht man auch mit einem Glücksbringer.“

Paul ist verwirrt. Dann bringt der Glücksbringer gar nichts? Dabei hat er sich solche Mühe gegeben. Aber wenn er Papa mit seinem Glücksbringer glücklich machen konnte, dann haben sie doch beide irgendwie Glück gehabt.

Und es ist ja auch sehr schwierig mit dem Glück – es zu bringen, zu haben, und zu halten. Darüber haben sich schließlich schon so viele Leute den Kopf zerbrochen.

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Es geht um die Kinder.

Worüber reden die denn hier? Ein Gipfeltreffen der Giraffen? Oder halten die Langhälse nur Smalltalk?

Vielleicht gibt es etwas Spannendes zu sehen. Die Giraffen haben ja alles gut im Blick und wissen meistens, wer oder was tierisch so los ist im Zoo. Hecken die was aus? „Pst, hey Freunde, habt ihr es schon gehört?“, fragt der große Gefleckte hier rechts im Bild. „Kommt mal näher. Ja, noch ein bisschen.“ Der farbenfrohe Giraffen-Vater auf der linken Bildhälfte, der aussieht wie gemalt, streckt seinen Hals noch weiter nach vorn. „Gibt’s was Neues bei Euch?“

„Vom 30. Juni bis 31. Juli 2017 ist im Zoo Leipzig ein Theaterstück zu sehen!: ‚Die Konferenz der Tiere‘ nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Erich Kästner. Wie lange haben wir darauf gewartet, dass dieses Buch hier mal zur Sprache kommt!“, freut sich der große Gefleckte. Verständlich, denn die schlauen Köpfe darin sind die Tiere. Sie wissen, worum es den Menschen wirklich gehen sollte: um die Kinder.

„Eines schönen Tages wurde es den Tieren zu dumm“, so beginnt Kästners denkwürdige Geschichte. Die Menschen sind „schreckliche Leute“, meinen die Tiere und berufen eine internationale Konferenz ein. Sie finden nämlich, dass die Erwachsenen mit ihrer Erziehung und den großen Zukunftsplänen für die Kinder das Wichtigste völlig vergessen: dafür zu sorgen, dass ihre Kinder in Frieden aufwachsen können. „So nette Kinder! Und immer müssen sie die Kriege und die Revolutionen und Streiks mitmachen, und dann sagen die Großen noch: sie hätten alles nur getan, damit es den Kindern später einmal besser ginge. So eine Frechheit, was?“, schimpft Oskar der Elefant. Und wie recht er hat.

Doch dann fällt Oskar etwas ein: „Die Menschen machen in einem fort Konferenzen, ohne etwas zu erreichen, und so ist meine Idee, dass wir auch – eine Konferenz abhalten!“ Und damit meint Oskar natürlich eine, die tatsächlich etwas bewirkt.

Er und seine Freunde: der Löwe Alois, die Giraffe Leopold und ein Eisbär mit dem schönen Namen Paul beginnen sofort mit der Organisation der großen Veranstaltung, die im Hochhaus der Tiere stattfinden soll. Vertreter aller Arten, die mit den kurzen und langen Wegen, Hälsen, Beinen und Ohren begeben sich auf die Reise. Sogar die Tiere aus den Bilderbüchern folgen der Einladung und hüpfen aus ihren Geschichten und lassen diese zum großen Erstaunen der Menschen einfach mal so stehen.

Alle sind da, als die Versammlung feierlich eröffnet wird. In einer bewegenden Ansprache verkündet der Eisbär Paul: „Wir verlangen einstimmig, dass es nie wieder Krieg, Not und Revolution geben darf! Sie müssen aufhören! Denn sie können aufhören! Und deshalb sollen sie aufhören!“

Denn: „Es geht um die Kinder!“

„An dieser Stelle brach im Saal ungeheurer Jubel los. Man stampfte mit den Hufen, schlug mit den Flügeln, klatschte mit den Flossen, klapperte mit den Schnäbeln, wieherte, krähte, zwitscherte, bellte, pfiff, röhrte, trompetete – es war toll!“

Die Menschen zum Friedenschließen zu bewegen, wird zur schwierigen Angelegenheit, wie man sich denken kann. Erst im dritten Anlauf und mit einer Maßnahme, die den Erwachsenen tatsächlich die Augen öffnet, schaffen es die Tiere: der Friedensvertrag wird unterzeichnet.

Das Kinderbuch „Die Konferenz der Tiere“ erschien 1949 und hat an Aktualität nicht verloren. Kästner macht darin einen wichtigen Schritt: er stellt sich hinter die Kleinsten der Gesellschaft, hinter die, die für Krieg, Armut und Hunger am wenigsten können und am meisten darunter zu leiden haben. Von der „Trägheit des Herzens“ schreibt er und spricht sich damit gegen Ignoranz und Egoismus, gegen Wegschauen und Leugnen aus. Seine Geschichte ist ein klug in Worte gefasstes Plädoyer für Mitgefühl und eine „echte Erziehung“ und für das Erkennen der „echten“ Verantwortung für die Kleinsten, die die Welt noch mit großen Staunaugen sehen. Die Kinderschuhe, denen man meint, längst entwachsen zu sein, sollte man mal wieder rauskramen und auf den Prüfstand stellen. Vielleicht erinnert man sich bei genauer Betrachtung, wie schwierig das Laufen darin oftmals war und wie notwendig die Hand, die einem nach dem Hinfallen wieder aufgeholfen hat.

„Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie erwachsen, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch“, sagte Kästner einmal.

In diesem Sinne sei „Die Konferenz der Tiere“ allen ans Herz gelegt, die sich ihren Wunder-vollen Kindskopf irgendwann haben waschen lassen und denen dabei die kleinen und großen Hirngespinste, die Seifenblasen und Luftschlösser, und der schöne Schalk im Nacken abhandenkamen.

„Du, das klingt gut, wir kommen mal zu Euch“, flüstert der farbenfrohe Giraffen-Vater von der linken Seite, der aussieht wie gemalt. „Und dann schauen wir uns das Theaterstück an“, sagt er und macht sich auf den Weg. Der große Gefleckte nickt und geht zur hohen Hecke, hinter die er noch nie eines seiner langen Beine gesetzt hat, und er lächelt so gut er es eben kann beim Anblick der vielen kleinen Zoo-Besucher, die ihn staunend beäugen.

Weitere Infos zum Theaterstück gibt es hier.

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„Die Konferenz der Tiere“, Erich Kästner, Cecilie Dressler Verlag Hamburg, 1990